Unterm Dreck ist's sauber https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de Sun, 29 Dec 2019 19:45:31 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3.2 https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/wp-content/uploads/2018/09/cropped-insta-geburt1-1-2-32x32.jpg Unterm Dreck ist's sauber https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de 32 32 WiB: Murphy und Hiob aka Sie haben mein Hochzeitskleid geschrottet! https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/2019/12/29/wib-murphy-und-hiob-aka-sie-haben-mein-hochzeitskleid-geschrottet/ https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/2019/12/29/wib-murphy-und-hiob-aka-sie-haben-mein-hochzeitskleid-geschrottet/#respond Sun, 29 Dec 2019 17:53:03 +0000 https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/?p=3495 SAMSTAG So, den Advent (Oh du schöne Weihnachtszeit – Streit und Chaos weit und breit) und auch die Weihnachtstage (Kollabierende Trüffelschweine und viel Scheiße) hätten wir überstanden. Ich wäre dann jetzt offen für Spaß und Freizeit. Kinderlose nennen es glaube ich Urlaub. Wenigstens ein bisschen zur Ruhe kommen und gedanklich das letzte Jahr und seine

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SAMSTAG

So, den Advent (Oh du schöne Weihnachtszeit – Streit und Chaos weit und breit) und auch die Weihnachtstage (Kollabierende Trüffelschweine und viel Scheiße) hätten wir überstanden. Ich wäre dann jetzt offen für Spaß und Freizeit. Kinderlose nennen es glaube ich Urlaub. Wenigstens ein bisschen zur Ruhe kommen und gedanklich das letzte Jahr und seine Ereignisse revue passieren lassen wäre schön. Einmal Luft holen zwischen den Jahren und dann ganz frisch und motiviert ins Jahr 2020 starten. Ein Jahr, das recht viel Neues und einige “Abschlüsse” bereithält.

Aber ach

ach, ach, ach. Es geht nahtlos weiter mit unserem “Glück” und so bleibt keine Zeit für geordnete Gedanken und Klarheit. Erst kommt ein Brief vom Amt. Wir sollen 3.200 Euro zurückzahlen weil wir angeblich auf ein Schreiben nicht reagiert hätten. Uns rutscht das Herz ordentlich in die Hose. Und wir sind ziemlich angepisst: dieses angebliche Schreiben haben wir nie erhalten! Eines kurz davor und eines kurz nach dem angegeben Datum, aber beide mit anderem Inhalt und auf beide haben wir promt geantwortet. Wieder einmal rege ich mich auf über den deutschen…ach ihr wisst was ich meine. Jedenfalls sind wir gleichsam besorgt und verärgert. Zu den 3.200 kommt nämlich noch eine Rückzahlung für die Kita. Da gab es wohl auch interne, nunja, Schwierigkeiten bei der Berechnung der Beiträge und wir dürfen 1.200 Euro mehr pro Jahr zahlen.

Sonst bin ich ja nicht so, aber heute kann ich mich nicht gegen diese Gedanken wehren: Die Reichen schwimmen in ihrem Geld, aber uns wird noch der letze Penny aus der Tasche gezogen. Ja, die Kita ist Gold wert. Und wir zahlen mit Gold. Macht dann Summa summarum 4.400€ an Rückzahlung für 2019. Es kann jetzt also gerne mal sein Ende finden, dieses Jahr.

Unannehmlichkeiten

Ich würde dann wohl gerne alle Kacke zurück an den Verkäufer senden. Das wäre wieder Herr Murphy. Der hat jetzt auch mein Hochzeitskleid!

Ja, wir heiraten nächstets Jahr endlich und ich habe mein Kleid schon gefunden. Maßgeschneidert (1,6m und sehr kurze Beinchen!) für 105€. Angeblich wurde schon letze Woche ein Zustellversuch unternommen, der “fehlschlug”. Seltsam auch hier, denn wir waren alle zuhause. Nun weiß ich warum. Sie haben mein Hochzeitskleid geschrottet!

Nomen est Omen

Weil das ja noch nicht reicht, kommt noch ein ganz übles Problem dazu: Im Januar müssen wir bei der Anmeldung für die Trauung im Standesamt schon den Familiennamen angeben. Wir können uns da aber auf Teufel komm raus nicht einig werden. Dabei geht es allein um die Nachnamen der Kinder. Pascal als auch ich können uns einen Dopplenamen vorstellen, für die Kinder ist das aber nicht erlaubt. Also entweder heißen sie weiter so wie ich, oder wir ändern ab in Pascals Nachnamen. Bevor es ernst wurde, hatte ich mit letzterem kein Problem.

Vor allem, weil ich mit meinem Geburtsnamen lange Zeit nicht gerade viel Gutes verbunden habe. Es wäre mir bis vor ein, zwei Jahren nicht schwer gefallen, ihn abzulegen. Aber jetzt fühle ich anders. Ich habe mir selbst “einen Namen gemacht”. Man kennt mich als Alexandra Jahnz. Ich kenne mich als Alexandra Jahnz. Der Name gehört nun zu mir, zu meiner Identität und ich bin stolz darauf. Ich möchte ihn an meine Kinder weiergeben und ich möchte, dass wir schon am Namen erkennbar eine Einheit sind. Eine Familie. Pascal möchte das aber genauso. Eine klassische Pattsituation aus der einer als Verlierer herausgehen wird.

Eigentlich sogar beide. Denn wie blöd ist das denn? Dass einer etwas Geliebtes aufgeben muss, etwas auf das er immer stolz war. So gesehen können wir nur verlieren. Lange Zeit haben wir gehofft, einer von uns würde morgends aufstehen und plötzlich denken: Ach komm, sollen sie halt anders heißen. Doch die Zeit spielt gegen uns, sie läuft uns davon.

Unfertig ins Jahr 2020

Wir haben in unserer Verzweiflung sogar schon überlegt, einfach zu Würfeln. Das kann es aber auch nicht die Lösung sein. Leider blockt Pascal auch recht oft ab, wenn ich auf unsere “Deadline” hinweise. Ach, wie gern hätte ich das einfach schon hinter mir. Denn so rutscht so viel Unfertiges mit ins nächste Jahr. Den bösen Brief von heute haben wir zwar direkt beantwortet, doch auf die Antwort werden wir warten müssen. So lange herrscht Ungewissheit. Und all das schwirrt in meinem Kopf herum wie ein Schwarm aggressiver Hornissen. Es blockiert mich und ich kann werder das Jahr 2019 loslassen, noch mich auf meine Facharbeit konzentieren. Die schreibt sich ja auch nicht vol allein. Unfertig. Und deshalbt zur Zeit auch furchtbar dünnhäutig und ungeduldig, vor allem mit den Kindern.

Nicht umsonst kam mir der Moment im Wartezimmer letzten Montag so symbolisch vor.

2019? Ich denke da an ein Wartezimmer. Mit Last auf den Schultern, um Hilfe bittend und hoffend. Wartend, nicht wissend wie sich wohl alles entwickelt. Wie lang der Rattenschwanz wohl sein mag. Und gleichzeitig dankbar und demütig für all das, was ich habe. Gefühlstechnisch sitze ich also zwischen zwei Stühlen. Es geht uns gut. Und es geht so viel schief. Es gibt so viele Brandherde, die mich von eigentlichen abhalten.

Dennoch versuche ich mein bestes. Immerhin, eine halbe Stunde Recherche ist noch drin. Dann fährt Pascal los zu seinem “Männerabend” mit Burger essen und Star Wars im Kino. Ich wärme derweil das Essen vom 2. Weihnachtsfeiertag auf. Kartoffeln, Klöße und Orangensauce. Statt Rotkohl bevorzugen die Kids Paprika.

Danach machen auch wir uns einen gemütlichen Filmeabend mit Pombären und Weihnachtsplätzchen. Ich schalte parallel nochmal den Rechner an. Dann ist es auch schon Zeit fürs Bett. Ich versuche im Wohnzimmer zu lesen, doch Ella wacht immer wieder auf. Also kuschle ich mich zu den beiden unter die Decken. Einschlafen kann ich aber erst, als ich Pascal um 0 Uhr heimkommen höre.

SONNTAG

Die Nacht war blöd und kurz. Auch nachts wälzt mein Unterbewusstsein unsere Probleme und ich träume mal wieder ziemlich abgefahren. Von 4 bis 6 Uhr liege ich wach und versuche mich im Schäfchen zählen. Irgendwie sehen die aber eher aus wie Schweinchen. Und da ich an Schweine denke, überlege ich, wievielen ich in meinem Leben schon begegnet bin. Dann lieber andere Tiere. Frösche und Flöhe zum Beispiel, die können gut über den Zaun hüpfen. Allerdings will ich die Viecher lieber nicht in meinem Bett. Ich kapituliere und stehe auf. Die Kinder folgen mir.

Heute fahren die drei nämlich nocheinmal zur Schwiegerfamilie. Ich versuche dann mal, meine Gedanken zu ordnen und hoffentlich produktiv weiterzuschreiben. Oder einfach zu entspannen.

Da ich in den nächsten Tagen wohl wieder recht eingespannt sein werde, wünsche ich euch schon heute einen guten und gesunden Rutsch ins neue Jahr. Es möge euch Gesundheit, Zeit mit euren Liebsten und sehr gute Nerven bringen! Und wer mir seine Sicht zu meinen Gedanken hierlassen möchte: ich freue mich über eure Meinung.

Macht es gut und wir lesen uns wieder im Jahre 2020!

Zum WiB von Große Köpfe geht es wie immer hier entlang.

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Neujahrsbrezel für die Großfamilie/ 10 -15 Personen https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/2019/12/28/neujahrsbrezel-gross/ https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/2019/12/28/neujahrsbrezel-gross/#respond Sat, 28 Dec 2019 15:05:02 +0000 https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/?p=3503 Dieses Rezept für den Neujahrsbrezel reicht für eine sehr große Gesellschaft. Es ergiebt ein randvolles Bleck und ein paar Glücksschweine oder Milchbrötchen. Für eine “normalgroße” Brezel reicht das halbe Rezept. Zutaten für die Neujahrsbrezel: 1kg Mehl 1 Würfel Hefe oder Trockenhefe der Teigmenge entsprechend 500ml Milch, plus Milch zum “schwimmen” im Ofen 150 -200 Gramm

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Dieses Rezept für den Neujahrsbrezel reicht für eine sehr große Gesellschaft. Es ergiebt ein randvolles Bleck und ein paar Glücksschweine oder Milchbrötchen. Für eine “normalgroße” Brezel reicht das halbe Rezept.

Hefeschweinchen

Zutaten für die Neujahrsbrezel:

  • 1kg Mehl
  • 1 Würfel Hefe oder Trockenhefe der Teigmenge entsprechend
  • 500ml Milch, plus Milch zum “schwimmen” im Ofen
  • 150 -200 Gramm Zucker
  • 60 Gramm Butter oder Margarine, etwas für die Milch-Butter-Mischung
  • 15g Salz
  • Je nach Belieben gestiftete Mandeln, Hagelzucker oä als Deko
  • Bei Schweinchen Rosinen für die Augen und Marzipan als Schnauze

Zubereitung:

Wenn ihr einen Brotbackautomaten habt, dann gebt einfach alles in die Maschine und stellt auf das ensprechende Programm für Hefeteig.

Ansonsten löst ihr die Hefe in den 500ml Milch auf und macht mit 500g Mehl einen Vorteig. Den könnt ihr eine Stunde gehen lassen. Danach gebt ihr die restlichen Zutaten dazu. Es sollte ein homogener Teig entstehen, den ihr nochmal 30-60 Min gehen lasst.

Danach wird es etwas herausfordernd, denn der Teig lässt sich eher schlecht verarbeiten. Es ist ganz normal, dass er etwas zäh in der Hand liegt. Ich teile mir den Teig in verschiedene Portionen und mache ein paar dicke Rollen daraus. Davon verdrehe ich jeweils zwei eineinander und lege mir so eine Brezelform auf dem Blech zurecht. Dabei müsst ihr beachten, dass der Teig noch weier aufgeht und recht volumimös wird. Wenn ich das ganze Rezept macht, reicht es auch noch für Schweinchen oder Brötchen.

Neujahrsbrezel

Den Ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen und den Teig in der Zwischenzeit an einem warmen Ort nochmal gehen lassen. Dann in die mittlere Schiene des Ofens schieben und mit etwas Milch bestreichen. Ich lasse die Brezel tatsächlich ein bisschen schwimmen und gebe noch etwas Butter in die Milch.

Je nach Ofen und größe der Brezel/Schweinchen beträgt die Backzeit 15 – 30 Minuten. Ich schütte immer wieder die Milch-Buttermischung oben drüber. Wer möchte, kann kurz vor Ende der Backzeit Mandeln, Hagelzucker oä auf die Brezel geben.

Am besten schmeckt es lauwarm. Guten Appetit!

Neujahrsbrezel

Mehr Rezepte gibt es hier

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Weihnachten 2019: Kollabierende Trüffelschweine und viel Scheiße https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/2019/12/26/weihnachten-2019-bei-untermdreckistssauber/ https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/2019/12/26/weihnachten-2019-bei-untermdreckistssauber/#comments Thu, 26 Dec 2019 14:31:32 +0000 https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/?p=3486 Montag, der 23.12 um 22 Uhr Gerade ist mein Adventsbericht online gegangen (Oh du schöne Weihnachtszeit – Streit und Chaos weit und breit) und ich habe die zarte Hoffnung, dass es vielleicht doch noch recht hübsch bei uns aussehen könnte. Zumindest im Wohnzimmer. Die Kinder sind endlich im Bett und ich freue mich auf ein

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Montag, der 23.12 um 22 Uhr

Gerade ist mein Adventsbericht online gegangen (Oh du schöne Weihnachtszeit – Streit und Chaos weit und breit) und ich habe die zarte Hoffnung, dass es vielleicht doch noch recht hübsch bei uns aussehen könnte. Zumindest im Wohnzimmer. Die Kinder sind endlich im Bett und ich freue mich auf ein sehr spätes Abendessen. Da ertönt ein Klirr und ein Platsch, gefolgt von “SCHEEEIßEE!”. Ich wetze um die Ecke, böses ahnend mit Handtüchern bewaffnet. Pascal hat seinen Pott Kaffee schwungvoll über seiner Multimediaecke verteilt. Es fließt und tropft in alle Ecken, auf PCs und Steckdosenleisten und was weiß ich noch alles. Ihr könnt euch die allgemeine Begeisterung vorstellen. Von wegen stille Nacht und so..

Dienstag, der 24.12. Heiligabend

Das Wichteldorf ist mittlerweile recht ramponiert. Ebenso Pascal, der noch eine Nachtschicht einlegen musste um alles trockenzulegen. Immerhin: diese Ecke ist jetzt sauber. Damit die Kinderzähne ebenso glänzen können, haben die Wichtel heute Zahnbürsten mitgebracht. Ausnahmsweise macht sich der teure Preis für ein bisschen Farbe und Markenbildchen bezahlt. Mit Star Wars und Frozen putzt es sich (fast) freiwillig.

Danach geht es noch ungeplant zum Rewe. Die Pastetchen fürs Abendessen haben ihren Zenit schon überschritten. Vielleicht hätte ich sie nicht erst auf den letzten Drücker probieren sollen. Doch das Glück ist uns hold, und wir kehren gut ausgerüstet heim. Es folgt familiäres Saubermachen und ich schaffe es sogar, noch den Tisch einzudecken. Schneller und anders als sonst, aber dennoch überraschend schön. Veränderung muss nicht immer schlecht sein, obwohl ich in der Hinsicht eigentlich so flexibel wie ein alter Esel bin…

Gegen Mittag sind Tisch und Wohnzimmer tatsächlich sehr weihnachtlich, auch die Schüsseln und das ganze Zeug auf der Obstablage drängen sich jetzt an anderer Stelle und machen Platz für die Weihnachtsteller. Zeit und Nerven für mehr spare ich mir. Wir schaffen es rechtzeitig zum Minigottesdienst. Dieses Jahr ist es erstaunlich leer und wir finden problemlos vier Plätze nebeneinander. Beim Singen stellt sich bei mir ein Hauch von festlicher Stimmung ein und wir verantsalten ein Wettrennen nach Hause.

Dort angekommen verfliegt meine Stimmung sogleich. Geplant war es so: Die Kinder schauen mit dem Papa im Schlafzimmer ein bisschen fern. Ich helfe dem Weihnachtsmann, die Geschenke in Tücher zu wicklen und die Plätzchenteller herzurichten. Aber das Runzeln auf meiner Stirn wird immer größer. IR-GEND-WAS fehlt doch. Etwas wichtiges. Es will mir nicht einfallen und ich renne verwirrt im Kreis herum. Ich zähle die Päckchen ab. Shit. Ja es fehlt etwas, und zwar die wichtigsten Geschenke. Wo sind die Walkie Talkies? Ich durchsuche die Geschenktüte, den Schrank im Flur, ich platze ins Schlafzimmer und krame in den Schränken und Schubladen herum. Die drei Starren unberührt auf den Fernseher, da sind sie alle gleich. Mit steigendem Stresspegel winke ich das größte meiner drei Kinder raus und erkläre die Sachlage.

Aber die Scheißteile tauchen einfach nicht auf.

Ich wühle mich wie ein Trüffelschwein durch alle Räume. Ordung war mal, Besinnlichkeit war mal. Jetzt bin ich eher völlig von Sinnen. Wo sind sie, wo sind sie. Sie waren im Schrank. Die Zeit vergeht und ich komme mir immer mehr vor der Grinch: Ich fluche und schimpfe, werfe Klamotten und sonst noch was durch die Luft. Bescherung ohne die Funkdinger kommt nicht in Frage, die Kinder freuen sich schon so sehr darauf. Zum Glück starren die Kinder weiter auf die Flimmerkiste und bleiben völlig unberührt von meinem Wüten. Ich bin kurz vor dem Kollaps da zeigt Murphy erbarmen. DA SIND SIE JA! Im Schrank, den ich schon zig mal auf den Kopf gestellt habe.

Schnell die Mistdinger eingewickelt. Den laut trampelnden Weihnachtsmann nach draußen geleitet und schnell in die gute Stube gehuscht um das Glöckchen klingeln zu lassen. Wo ist das Glöckchen. WO IST DAS GLÖCKCHEN?!!! Ein hysterisches Lachen schlüpft aus meiner Kehle. Von mir aus können wir jetzt alles absagen, ich habe keinen Bock mehr. Macht euren Scheiß halt einfach alleine. Ich höre die Kinder ganz aufgeregt im Flur. “Stop, die Engelchen suchen noch die Glocke” brülle ich so sanft wie nur möglich. Das blöde Bimmelding bleibt verschwunden, die Kinder rennen mir fast die Türe ein. Ich resigniere und schieße noch schnell ein Stillleben vom Baum. Und wie ich so das Handy in der Hand halte, kommt mir die rettende Idee. Glocke youtube… Oh Kinderlein kommet!

Ich koordiniere die Zuteilung der Päckchen und beschwichtige Leo, dessen Laune wohl auch gerade sehr in Schieflage gerät. Bis er die Walki Talkies entdeckt. Der Rest des Abends verlief dann UNGLAUBLICHERWEISE so:

Selbst das Abendessen findet großen Anklang. Bei den Kindern kann die Leibspeise nämlich fast minütlich wechseln. Heute aber wird mit großem Appetit gegessen. Um 20 Uhr sind die Kinder im Bett und schlafen. Ich kann es kaum glauben. So mega kackbeschissen und hektisch es auch war, die letzten Stunden waren schön. Die Kids waren ausnahmslos happy mit der Auswahl des Weihnachtsmannes. Und sooo aufgeregt als sie ins Zimmer stürmten. Das war es wert. Ja, das war es wirklich.

Das Tischbild trägt übringends so viel Wahrheit in sich: Vorne hui, hinten..das normale Leben. Das macht nämlich auch vor Feiertagen nicht halt 😉

Mittwoch, der 25. 12

Ella ist zwar Abends gut eingeschlafen. Dafür war sie dann die halbe Nacht wach. Juchu. Aufstehen wollten die Kids dennoch um 6:30 Uhr. Schließlich geht es heute zur Schwiegerfamilie. Ich bleibe zuhause (hier könnt ihr lesen wieso). Am Abend sind wir alle glücklich vereint und sehr müde.

Donnerstag, 26.12

Heute bleiben wir alle zuhause. Es gibt ein einfaches Frühstück

Geschenke werden angesehen…

und ausprobiert.

Gegen Mittag sind Ella und Leo müde und quer. Auch Pascal ist recht brummig, nett gesagt. Nur weil Weihnachten ist, sind wir von blöden Gefühlen nicht gefeit. Außerdem ist das Glas in Ellas Fernglas innen zerbrochen, wie wir gestern feststellen mussten. Das Glas über dem Gemüsefach im Kühlschrank ist ebenso gestern Abend zersplittert (ganz toll, Glassplitter bei den Lebensmitteln!) und das Waffeleisen für die Schwiegereltern ist defekt. Ein ganz normales Weihnachten, würde ich abschließend sagen. Ich habe es nicht anders erwartet, und genau das ist das Beste an der ganzen Geschichte. Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer joot jejange!

P.S. Mein Zahn tut fast nicht mehr weh und wird jeden Tag besser. Es ist ja so unglaublich schön, wenn der Schmerz nachlässt! In dem Sinne: passt auf euch auf und erzählt mal: wie war euer Weihnachten 2019?

So war es bei Alu und Konsti: das erste Weihnachten im neuen Haus

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Oh du schöne Weihnachtszeit – Streit und Chaos weit und breit! https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/2019/12/23/oh-du-schoene-weihnachtszeit-streit-und-chaos-weit-und-breit/ https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/2019/12/23/oh-du-schoene-weihnachtszeit-streit-und-chaos-weit-und-breit/#comments Mon, 23 Dec 2019 17:13:17 +0000 https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/?p=3452 Holla die Waldfee, dieses Jahr geht es bei uns mal wieder ordentlich drunter und drüber. Trotz meiner innerlichen Einstellung “Nimm es halt einfach wie es kommt”, ist von Besinnlichkeit oder gar Weihnachtsgefühl keine Spur. Die Kinder sind seit Wochen wahnsinnig anstrengend. Ein für alle unerklärlicher Wutanfall folgt dem nächsten, es wird gestritten und gerauft. Ich

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Holla die Waldfee, dieses Jahr geht es bei uns mal wieder ordentlich drunter und drüber.

Trotz meiner innerlichen Einstellung “Nimm es halt einfach wie es kommt”, ist von Besinnlichkeit oder gar Weihnachtsgefühl keine Spur. Die Kinder sind seit Wochen wahnsinnig anstrengend. Ein für alle unerklärlicher Wutanfall folgt dem nächsten, es wird gestritten und gerauft. Ich gebe mir die größte Mühe ruhig zu bleiben, nicht zu schimpfen sondern den Gefühlen Raum zu lassen. Zu erklären und Dazusein. Aber…je länger diese besondere Zeit andauert, desto schwerer fällt es mir! Selbst Pascals angeborene Entspanntheit hat ihre Grenzen erreicht und überschritten. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das nochmal erleben würde. Und so vergeht kein Tag ohne Streit und Tränen, Gebrüll (können wir alle besonders gut!) und – das halte ich uns dann doch zugute – Versöhnung.

Dennoch nagt es am elterlichen Nervenkostüm..

… aktuell trifft Lumpen es wohl eher. Wo wir gerade beim Thema Kleidung sind: die Wäsche. Die Wäsche… sie türmt sich nicht nur in den Körben, hängt zum Trocknen am Küchenmobiliar, nein sie liegt auch in allen Ecken herum. Auch Spielzeug, irgendwelche Verpackungen und anderer Kram tummeln sich an allen möglichen und unmöglichen Orten.

Anfallsweise bewältige ich einige der Kramberge, doch es ist wie bei der Hydra.

Schlägt man einen Kopf ab, wachsen zwei neue! Sollen sie doch wachsen, denke ich mir dann und wann. Dieses Jahr ist einfach sehr voll zum Ende hin. Besonders, was die Stimmung der Kinder betrifft. Arbeitsreich für mich, da ich viel Herzblut in meine Facharbeit stecke. Seit Wochen werte ich Interviews und Umfragen aus, lese tatsächlich jede Studie selbst durch und frage mich manchmal, wieviel Zeit wohl umgerechnet pro Satz draufgegangen sein mag. Doch das hat nun einfach Priorität. Ich denke da jetzt ganz an mich. Es gibt ein, zwei Mal die Woche frisch gekochtes, an den anderen Tagen reicht TK Pommes und Chicken Nuggets oder schnelle Toastpizza. Die Kinder sind begeistert! Auch weil wir diesen Advnet vornehmlich so verbracht haben:

Der Mann zockt, die Kinder schauen Fern und ich lese und schreibe vor mich hin. Ich will nicht wissen, auf wieviel Bildschirmzeit wir in den letzen Wochen gekommen sind. Huiuiui.

Auch den Baum habe ich dieses Jahr nicht selbst geschmückt.

Alles was mit Deko zu tun hat, ist sonst eingentlich mein Hoheitsgebiet. Nächstes Jahr wieder und dann mit voller Freude. 2019 darf Pascal ran, der seit Mitte November seinen kompletten Jahresurlaub nachholen muss. Auch das ist so eine Geschichte… es fällt mir sehr schwer, rund um die Uhr jemanden um mich herum zu haben. Besonders wenn ich viel arbeiten muss, und dieser Jemand sehr viel Zeit und Energie hat und zusätzliche Baustellen in der Wohnung eröffnet. Weil ja jetzt alles mal ausgemistet und umgeräumt werden kann. Ein Spätjahresputz, der ungelegener nicht sein könnte. Für die Erkenntnis musste es auch erst einmal ordentlich krachen. Der beschissenste 2. Advent, an den ich mich erinnern kann.

So kommt es, dass wir dieses Jahr nur einmal Plätzchen gebacken haben. Selbst übermüdet und mit kleinem Säugling habe ich mehr geschafft. Im Nachhinein frage ich mich, wieso eigentlich? Tja, weil man das so macht, dachte ich damals. Zum Glück kam mit den Weisheitszähnen auch ein Stückchen Weisheit mit. Mit 30 mache ich es nicht mehr so. Ein mal Ausstechteig, damit die Kinder Spaß haben. Kurz Schoki draufgekleckst und ein paar Streusel in der Küche verteilet. Einige davon landen sogar auf den Plätzchen. Die Kids sind happy, der Weihnachtsteller an Heiligabend wird durch Gekauftes ergänzt. Und für die liebsten Nachbarn gibt es eben nur ein kleines Tütchen vor die Tür.

Passend zum Gelassionismus ein verschwommenes Bild unserer Nächstenliebe:


Zumindest mein Hamstertum gereicht uns dieses Jahr sehr zum Vorteil: sämtliche Geschenke hat der Weihnachtsmann schon parat. Das Einpacken spart der sich wieder. Wiederverwendbare Weihnachtstüten und Tücher sind nicht nur umwelt- sondern auch zeitfreundlich. Zwei Fliegen, eine Klappe.

Apropos Klappe: da habe ich genau zu Weihnachten auch wieder Spaß mit.

Einen Termin letzen Freitag, einen notfallmäßig heute am 23.12. Ich sehe geduldig aus dem Wartezimmerfenster auf die Kirche, in der wir nächstes Jahr heiraten. Und ich hoffe, das heute endlich die Ursache für das Zieeeeeeeeehen im Zahn gefunden wird. Das macht mich seit Tagen schon völlig kirre!!! Ich greife mal vor: nein wird sie nicht. Kein Karies, Wurzel oB. Dann wohl ne Fehlbelastung, sagt der Herr Doktor. Ein bisschen Nachschleifen an der Füllung, und nächstes Jahr bekomme ich eine Beißschiene. Naja, zumindest darf sich dieser Zahnarzt über mein vollstes Vertrauen freuen. Nach der Odysse diesen Sommer hatte ich die Hoffnung auf einen seriösen Dentisten schon fast aufgegeben. Wunder geschehen, vor allem wenn man ihnen ein bisschen nachhilft.

Und auf den Blickwinkel kommt es an

Während ich warte, kommt ein Mutter – Tochter – Gespann ins Zimmer. Die Tochter um die 45 Jahre alt, stützt ihre Mutter, die sehr sehr unsicher auf den Beinen ist. “Toll machst du das, Mama!” sagt die Tochter voll ehrlichem Stolz. Ich stehe auf, sodass sich beide nebeneinander setzen können. Und plötzlich ist meine Sorge um den Kackzahn vergessen. Es geht uns gut!

Wir sind zusammen

Ja, umgeben von Chaos. Doch dieses Chaos gibt es nur, weil wir uns Spielzeug und Kleidung leisten können. Wir sind zusammen, und starren auf verschiedene Bildschirme. Weil ich die Arbeit machen darf, die mich erfüllt. Wir sind zusammen und schreien uns an. Weil wir wissen, dass wir uns immer lieben, so wie wir sind. Unverstellt können wir uns fallen lassen. Wir sind zusammen und essen wochenlang ungesundes Zeugs. Weil besondere Zeiten auch besondere Maßnahmen erfordern. Weil ich gelernt habe, meine Kräfte einzuteilen und mich deshalb nicht schlecht zu fühlen. Wir sind zusammen, in guten wie in schwierigen Zeiten. Und ich bin mir sicher, dass auch meine Kinder einmal sagen werden:

Das hast du toll gemacht, Mama!

Wenn sie sich später an diesen Advent erinnern, dann werden sie vielleicht davon erzählen:

Von der Fertigpizza, die es sonst nur selten gab

Von den Zuckerperlen, die durch die Lüfte flogen

Von den coolen Weihnachtsfilmen, die sie sich reinziehen konnten

Vom Plätzchenteig, der nur einmal angerührt und zur Häfte roh vernascht wurde

Von den starken und offenen Gefühlen, die wir alle geteilt haben

Von ihrer Mama, die ohne schlechtes Gewissen etwas für sich selbst tut. Die ihre Bedürfnisse offen auspricht und verteidigt. Weil jeder das “darf”, ja sogar tun sollte. Auch die beiden selbst, wenn sie vielleicht einmal Partner und Kinder haben, oder wie auch immer sie leben werden.

Ich nehme es so wie es kommt, doch ich lenke da wo ich kann

Wenn ich viel Geld hätte, würde ich wetten: auch morgen wird es Gemecker geben. Aber wir werden unser Bestes geben. Wir werden zusammen sein (nicht selbstverständlich wie wir selbst erfahren mussten) und dankbar. Dankbar, dass wir gesund sind und uns lieben, ein Dach über dem Kopf, Essen auf dem Tisch und Geschenke unterm Baum haben. Alles andere ist Nebensache. Der Laptop wird einen Tag nicht angefasst. Am 25. geht es dann weiter mit der Schreiberei. Die Drei fahren derweil zur Schwiegerfamilie. Meine Abwesenheit wird definitiv nicht gern gesehen sein, doch auch hier bleibe ich standhaft. Vier Stunden Autofahrt sind mir einfach zu viel. Schon nach 20 Minuten ist mir für Stunden kotzübel.

Ich muss es nicht jedem Recht machen

Besonders nicht wenn das auf meine Kosten gehen würde. Stattdessen genieße ich in Ruhe einen Weihnachtsfilm ohne Zwischengequatsche und habe einige konzentierte Stunden zum Arbeiten. Denn zu meinem Herzensthema kann und will ich nicht kurz vor der Deadline irgendetwas herunterrotzen. Ich bin gut in dem was ich tue, aber ich bin kein Genie. Ich brauche Zeit und die nehme ich mir.

Während ich dies schreibe, haben uns die liebsten Nachbarn auch eine kleine Überaschung vor die Tür gestellt. Da habe ich sofort die Freude gespürt: Jemand hat an mich gedacht. Ein schönes Gefühl! An wen habt ihr dieses Jahr gedacht? Und vor allem: habt ihr auch gut für euch selbst gesorgt, oder “bloß” für alle anderen? Denn nur wer erfüllt ist, kann auch aus dem Vollen schöpfen. Wenn es in diesem Jahr noch keiner für euch getan haben sollte, sagt es heute laut zu euch selbst: das hast du toll gemacht!

In diesem Sinne:

Frohe Weihnachten und immer dran denken: #untermdreckistssauber!

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Die Ruhe nach dem Sturm: WiB 7./8. Dezember https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/2019/12/08/die-ruhe-nach-dem-sturm-wib-7-8-dezember/ https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/2019/12/08/die-ruhe-nach-dem-sturm-wib-7-8-dezember/#comments Sun, 08 Dec 2019 18:06:13 +0000 https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/?p=3436 SAMSTAG Nachdem ich letztes Wochenende sehr die Last des letzten Jahres in den Knochen spürte, scheint das Schicksal es nun gut mit mir zu meinen. Die Woche verlief arbeitsreich aber mit so viel Wertschätzung und Miteinander, dass es mir ganz warm ums Herz wurde. So dunkel die Schatten auch manchmal sein mögen, das Licht scheint

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SAMSTAG

Nachdem ich letztes Wochenende sehr die Last des letzten Jahres in den Knochen spürte, scheint das Schicksal es nun gut mit mir zu meinen. Die Woche verlief arbeitsreich aber mit so viel Wertschätzung und Miteinander, dass es mir ganz warm ums Herz wurde. So dunkel die Schatten auch manchmal sein mögen, das Licht scheint doch so viel heller auf dem Weg, den ich gewählt habe.

Auch das Wochenende beginnt ruhig und abgesehen von ein paar normalen Kinderstreitereien bleibt es auch so. Ich bekomme zum Frühstück Bananenkuchen kredenzt und freue mich, dass die fetten Halsschmerzen von Vorgestern fast wieder weg sind.

Wir teilen und auf für den Wochenendeinkauf. Als alles eingeräumt ist und ich frisch gesportelt und geduscht bin, lese ich aus unserem Adventskalenderbuch vor. Heute gleich 3 Seiten, weil meine Stimme die letzen 2 Tage nicht so wollte wie ich. Ella nutzt die Gunst der Stunde und bedient sich an der Milchbar.

Dann bereiten wir Bratäpfel vor. Ich arbeite an meiner Facharbeit und beantworte einige Stillfragen. Dann piepst der Ofen und wir versammeln uns am Tisch.

Die Realität hinter dem Bild: Leo isst nur Apfel, Ella nur Eis. Aber immerhin, alle sind (nach ein wenig Meckerei) zufrieden.

Danach wird nochmal eine Runde vorgelesen. Diesmal hören sogar alle zu. Sonst turnt Ella nämlich nach 2 Minuten auf mir herum.

Danach dürfen die Kinder ein wenig Petterson und Findus schauen, Pascal zockt und ich arbeite enstpannt vor mich hin. Immer wieder schaue ich hoch und horche nach …was auch immer. So ganz traue ich dem Braten nicht.

Der Film ist zuende, die Kinder hungrig. Es gibt aufgewärmte Kartoffel-Lauchsuppe von gestern. Mit Extrawurst und Muttermilch -also frisch gezapft nicht in der Suppe 😉

Nun machen wir die Kinder bettfertig. Neuerdings schlafen beide im Kinderzimmer ein und ich nehmen Ella dann später mit ins große Bett. So langsam werden sie groß die beiden..

SONNTAG

Heute geht es zum Nikolausbrunch nach Münster. Ich bleibe daheim und genieße das Alleinsein. Pascal hat ja in letzer Zeit nur 2 Arbeitstage weil er sämtlichen Jahresurlaub nachholen muss – und geht mir dann unter der Woche immer ein bisschen auf die Nerven. Immer jemanden um mich herum haben ist schwer für mich, besonders wenn ich arbeiten muss. Ein paar Stunden für mich tun da gut. Mehr darf es aber auch nicht sein. Ich glaube, ich werde das letzte Stück Pizza essen und einen Weihnachtsfilm schauen, bevor es in die dritte Dezemberwoche geht. Dann steht das Plätzchenbacken auf dem Plan. Zu unseren Plätzchenrezepten geht es hier entlang.

Und später hier zum WiB von Alu und Konsti. Die waren letzte Woche seit langem wieder nur als Paar unterwegs.

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Ausgelaugt! Wochenende in Bildern 30.11/1.12 https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/2019/12/01/ausgelaugt-wochenende-in-bildern-30-11-1-12/ https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/2019/12/01/ausgelaugt-wochenende-in-bildern-30-11-1-12/#comments Sun, 01 Dec 2019 11:10:45 +0000 https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/?p=3406 SAMSTAG Alter Falter, bin ich froh, dass ich mir keinen Weihnachtsperfektionsstress mehr mache. Seit geraumer Zeit sind wir alle den ganzen Tag in Action und kommen gefühlt zu nichts. Naja, zumindest ich. Mit Familie und Kindern ist immer was, klar. Doch aktuell entstehen um mich herum 1000 Brandherde oder gar Großbrände die mich von meinen

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SAMSTAG

Alter Falter, bin ich froh, dass ich mir keinen Weihnachtsperfektionsstress mehr mache. Seit geraumer Zeit sind wir alle den ganzen Tag in Action und kommen gefühlt zu nichts. Naja, zumindest ich. Mit Familie und Kindern ist immer was, klar. Doch aktuell entstehen um mich herum 1000 Brandherde oder gar Großbrände die mich von meinen eigentlichen Plänen abhalten. Dazu bemerke ich verstärkt die Nachteile des “Online – Präsent – Seins”: mehrmals in der Woche erreichen mich krass unverschämte Nachrichten, Einmischungen oder Forderungen. Kürzlich gipfelte diese Entwicklung in versuchtem Rufmord und Verleumdung. Da stand hier wirklich alles still – bis auf mein rasendes Herz und die ungeduldigen Kinder um mich herum.

Jeden Morgen stehe ich auf und denke:

so heute wird es besser! Und dann kommt eine Scheiße nach der nächsten. Ich mache das was sinnvoll ist: Prioritäten setzen (Familie und Stillmamas), die Siutation annehmen und meine Ansprüche noch weiter herunterschrauben. Am Abend aufzählen, was ich den ganzen Tag gemacht habe. Aber mittlerweile bin ich einfach nur noch genervt. Ich will nicht ständig hetzen. Ich will überschaubare Tage und Aufgaben und ich will Ruhe und Harmonie. Wenn ich im Lotto gewinnen würde, dann flöße eine beträchtliche Summe in Haushälter(innen), Steuerberater(innen), Anwält(innen) etc. Und ich würde sie wirklich fürstlich entlohnen, denn sie gäben mir ein großes Stück Zeit zurück!

Sehr sinnbildlich erscheint mir da heute die ausgefallene Ampelanlage

an einer der gefährlichsten und unfallträchtigsten Kreuzungen hier in Köln. Selbst wenn sie Start und Stopp Signale sendet, halten sich erstaunlich viele Idioten nicht daran. Selbst wenn es funktioniert, passiert ständig etwas. Und heute, da fahren und laufen alle über die Straße wie es ihnen passt. Aus dem kontrollierten Chaos, wird ein heilloses. Ich stehe mit Ella an der Straße und denke: Shit! Meine Ampel ist kaputt!

Sie ist damit in guter Gesellschaft. Als ich die Einkäufe einräumen will, kommt mir eine Pfütze entgegen. Die Waschmaschine tropft fröhlich vor sich hin. Das hysterische Lachen bleibt mir in der Kehle stecken und ich unterdrücke den Impuls einfach alles was mir in die Hände kommt gegen die Wand zu klatschen.

Kurze Pause. Ein paar Löffel aus der übervollen Wassertonne schöpfen, damit sie beim nächsten Tropfen nicht überquillt. Haushalt muss warten.

Er ist es mittlerweile schon gewohnt.

Dennoch bin ich neidisch auf die Wäsche, die einfach so abhängen kann.

Ich nehme mir Zeit, für mich und für euch.

Eine kleine Beratung. Diese Worte hier. So viel zu tun, aber ich fühle mich wie gelähmt. Pascal räumt die Herbstdeko weg, beginnt die Weihnachtsdeko aufzustellen. Gleich werde ich das Abendessen vorbereiten, die Wäsche bezwingen. Ich brauche dringend äußere Aufgeräumtheit für mein inneres Durcheinander.

Dieses Jahr hat mich ausgelaugt. Ich gestehe mir das ein.

Ich erzähle es euch, denn vielen geht es ganz genauso wie mir. Machmal ist es einfach zu viel. Manche Zeiten erfordern mehr Kraft als man hat. Als ich habe. Daran muss nicht einmal jemand Schuld sein. Es ist die Summe der Dinge. Und es ist nichts, wofür man sich schämen muss. Nichts, was man verheimlichen muss. Also: gerade bin ich genervt und müde. Erschöpft und ausgelaugt. Ungeduldig mit den Kindern (die gerade auch wieder so eine tolle “Phase” durchmachen!!!!!). So entstehen oft Teufelskreise der Streiterei. Auch das ist normal, und ja ich weiß: es wird auch wieder besser werden. Pascal und ich schunkeln jetzt zu keep us save durchs Wohnzimmer. Ein guter Anfang.

SONNTAG

Heute will ich nicht arbeiten. Ich muss mir das scheinbar selbst verbieten. Ganz klare Inseln nur für die Familie schaffen. Das fällt mir schwer und es wird auch nicht immer funktionieren. Die Wäsche gestern habe ich nicht bezwungen. Die Wohnung sieht aber dennoch schon besser aus und das erste Türchen des Wichteldorfes wurde mit Begeisterung geöffnet.

Gleich geht es zu Besuch zu Freunden. Die, die ich schon einmal erwähnte. Arsch auf Eimer ganz kurz gesagt. Ein paar unbeschwerte Stunden, Lachen, Reden. So beginnt mein Advent. Ich hoffe, der eure auch!

Hier geht es dann noch zum WiB von Alu

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Rufmord und Cybermobbing https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/2019/11/28/rufmord-cybermobbing/ https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/2019/11/28/rufmord-cybermobbing/#comments Thu, 28 Nov 2019 17:37:47 +0000 https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/?p=3388 Ich schätze diese Möglichkeit und den Austausch mit euch Lesern und Stillmamas sehr! Doch wo viele Personen zusammenfinden, gibt es weiße und schwarze Schafe - und erschreckend viele Wölfe im Schafspelz. So einem Wolf begengete ich kürzlich und ich wurde Opfer - von Rufmord!

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Das Internet ist oft Segen und Fluch zugleich. Es ermöglicht Kontakt und Nähe, egal wie groß die räumliche Trennung auch sein mag. Ich schätze diese Möglichkeit und den Austausch mit euch Lesern und Stillmamas sehr! Doch wo viele Personen zusammenfinden, gibt es weiße und schwarze Schafe – und erschreckend viele Wölfe im Schafspelz. So einem Wolf begengete ich kürzlich und ich wurde Opfer – von Rufmord!

Zusammen ist man weniger Allein

Lange Zeit habe ich mich weitesgehend ferngehalten von dieser virtuellen Welt. Mein Konten waren privat und ich habe nur mit engen Freunden und der Familie Einblicke in mein Leben gewährt. Auch als ich Mama wurde waren Pascal und ich und einig: Keine Bilder, keine Geschichten über die Kinder im Internet. Doch als junge Familie ist man oft sehr einsam. Besonders wenn im Freundeskreis alle noch mit der Karriere beschäftigt sind, die Familie eher weit weg oder die Beziehung zu ihnen eher mäßig ist.

So ging es auch mir. Vor allem nach Ellas Geburt. Anders als Leo war und ist sie ein Kind mit sehr starken Gefühlen und vielen Bedürnissen – die sie lauthals in die Welt hinausschrie. Sie in den Hörsaal mitzunehmen, oder sonstwo hin war mir unmöglich. Und ich hatte ohnehin keine Kraft für irgendetwas. So saß ich also allein zuhause, dauerkuschelnd und gleichzeitig unterfordert und überfordert. Doch eine Tür zur Außenwelt war noch immer da, und sie war Rettung in höchster Not: das Internet. Ich entdeckte das virtuelle Dorf der Elternblogs, Facebookgruppen für Stillende und Mamas von High Need Kindern. Und plötzlich war ich nicht mehr allein!

Die Kehrtwende

Das Internet ist mehr als Nullen und Einsen, mehr als nur W-Lan und potentielle Gefahren. Der Kontakt zu Menschen, denen es genauso erging wie mir, die mir mit Rat und Verständnis zur Seite standen, hat mir unglaublich viel gegeben. Mut und Kraft, Selbstbewusstsein und Gemeinschaftsgefühl. Und genau dieses Gefühl wollte und will ich nun zurückgeben. Unter anderem kam ich zu der Erkenntnis: Kinderbilder im Netz – wie vorbildlich! Dieser Blog wurde geboren und ich öffnete euch allen die virtuelle Tür in mein Leben, in meine Gedanken und unser Chaos.

Langzeitstillen - untermdreckistssauber.de
Rufmord und Cybermobbing

#untermdreckistssauber #fürmehrrealitätaufinstagram #stillenistliebe #kleinkindstillen

Dies habe ich mir auf die Fahne geschrieben und ich halte sie täglich hoch. Mir war von Anfang an bewusst, dass es nicht immer rosig ist in diesem Internet. Wer sich offen zeigt, der macht sich auch angreifbar. Wer viele Menschen bewegt und erreicht, der zieht eben auch solche an, die anderer Meinung sind. Schön, wenn man sich dann konstruktiv austauschen kann.

Absolut beschissen und unter aller Sau, wenn Respekt und Höflichkeit beim Gebrauch des Endgeräts verloren gehen.

Rufmord – Kritik ist willkommen, Lügen nicht!

Rufmord ist eine Straftat.

Diese Tatsache ist scheinbar für viele neu. Oder sie hoffen einfach, nicht gefunden zu werden. Oder dass sich das Opfer nicht wehrt. Weit gefehlt, kann ich da nur sagen!

Versteht mich nicht falsch. Sachliche Kritik oder andere Ansichten sind mir sehr willkommen. Sie tragen zu dem bei, was mir so wichtig ist: Verständigung und Miteinander. Nicht Gegeneinander. Agree to disagree wie es so schön heißt. Seit ich blogge und berate, bekomme ich immer wieder nunja seltsame Anfragen, nonchalante Nachrichten und recht unverschämte Forderungen. Sehr oft nehme ich mir auch dafür Zeit, beantworte und erkläre. Unterstelle höchstens Neugier und keine bösen Absichten. Doch in der letzen Zeit wurden gleich mehrfach Grenzen überschritten. Menschliche Grenzen und rechtliche Grenzen. Meine Grenzen.

Das Internet ist kein straffreier Raum

Mittlerweile geht ja wirklich viel auf meine Kuhhaut. Und ich hasse vorschnelle Urteile. Vielmehr ist eine meiner wichtigsten (und hart erkämpften) Eigenschaften, immer erst vom Guten auszugehen. Das Handeln von Menschen zu hinterfragen. Für so ziemlich alles gibt es einen Grund, einen Auslöser. Manchmal ist er offensichtlich, manchmal liegt er eher tief und verborgen. Oft wissen die Menschen selbst nicht, was sie gerade leitet. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Und Ausnahmen lassen meine Feinfühligkeit in den Hintergrund rücken. Wer mich angreift, hat kein leichtes Spiel.

Rufmord
Rufmord – Das Internet ist kein straffreier Raum

Vor allem, wenn er bewusst Lügen über mich verbreitet, mich diffamieren und diskreditieren will. Wenn er sogar Andere dazu anstiftet, diese Lügen über mich zu verbreiten. Wenn er Rufmord begeht. Denn das ist mehr als nur ein schlechter Scherz. Das hat Konsequenzen – für beide Seiten. Rufmord ist eine Straftat und das Internet kein straffreier Raum. Wer sich so verhält, wird angezeigt und geht je nach Ausmaß für bis zu 5 Jahre hinter Gitter. So sieht es aus. Und so habe ich es gemacht. Leichtgefallen ist es mir aber bei weitem nicht!

Rufmord und Cybermobbing

Über Opfer…

Klingt dramatsich. Ist es aber auch! Ich mag jetzt wo es vorbei ist reflektiert und abgeklärt klingen. Doch als ich von den Lügen und den falschen Behauptungen hören musste, wurde mir zu allererst kotzübel. Ich habe zitternd an der Lidlkasse gestanden und ungläubig auf mein Handy gestarrt. Völlig irre diese Anschuldigungen. Völlig egal, dass sie erstunken und erlogen waren. Ich fühlte mich dreckig und auf verdrehte Weise schuldig. Ich schämte mich. Was sollen bloß die anderen von mir denken?

Die Zeit zog an mir vorüber und ich war wie erstarrt. Ich versuchte verzweifelt zu verstehen, was da vor sich ging. Alles um mich herum blieb liegen. Ich schnauzte die Kinder an. Ich war nicht ich selbst. Ich war ein Opfer und ich fühlte mich so. Ich kann euch nur sagen: es war scheiße! Diese Hilflosigkeit. Die Kälte im Magen. Die Enge um die Brust. Und dann: die Wut! Woher kommen diese Behauptungen und dann gleich von mehreren Personen? Wer macht so etwas? Warum werde ich Opfer von Verleumdung und Rufmord?

…Rückendeckung…

Zu meinem Glück war ich nicht allein. Auch wenn es sich zu Beginn so anfühlte. Hinter mich reihten sich ganz wunderbare Frauen. Sie fingen mich auf, sie waren da. Virtuell, dem Internet seid Dank! Durch sie und meinen zurückkehreden Verstand wuchs die Wut und die Kraft. Und ich konnte die Kontrolle zurückgewinnen. Ein gutes Gefühl.

…und Täter

Ich konnte mit einer der Personen Kontakt herstellen. Sie zur Rede stellen. Und traf dabei auf Unwissenheit. Schiere Unwissenheit. Es war ihr nicht bewusst, dass sie nicht nur mal eben eine sagen wir mal “phantasiereiche Behauptung” aufgestellt hat. Ihr war nicht klar, was sie da tat. Welche Reichweite das hatte, welche Folgen. Potentiell für mich und auf jeden Fall für sie. Ich musste sehr deutlich werden (und ich werde wirklich sehr ungern so deutlich). Mehrfach. Selbst als ich sie über die Anzeige informierte (geht übringens mittlerweile online, falls ihr mal in das Vergnügen kommt), dachte sie es sei ein Bluff. Oder gar eine Drohung.

Fakt ist: wer Rufmord begeht, macht sich strafbar. Und das nicht zu knapp. Es hat gedauert, doch schlussendlich sickerte die Erkenntnis doch noch durch. Und dann kam sie, die Beichte. Und die Entschuldigung. Alles Lüge. Es ging gar nicht wirklich um mich. Es hätte so ziemlich jeden treffen können. Nur hatte es mich getroffen. Ich war Zielscheibe für Wut und Aggressionen geworden. Rachegelüste die sich eigentlich auf eine ganz andere Person bezogen, doch an mir ausgelebt wurden. Man kann dieses Verhalten nennen wie man will. Aber kleinreden lässt sich es sich nicht. Doch Verzeihen, das konnte ich. Das habe ich.

Nicht vergessen, aber vergeben

Ich habe der Dame wirklich viel Verständnis entgegengebracht. Ich war respektvoll, doch auch ganz klar: Du hast mir geschadet. Du hättest mir noch viel mehr schaden können! Ich möchte wissen, warum. Ich verlange eine Entschuldigung. Ganz ehrlich, leicht war diese Unterhaltung nicht. Mit manchen Menschen kommt man einfach nicht auf einen grünen Zweig. So sehr man es auch versucht. So ist die Realität. Ich habe nicht erwartet, dass diese Frau, diese Täterin aus ihrer Haut kann. Ihre Umgangsformen plötzlich ändert. Sie haben ihren Ursprung in ihrer Vergangenheit. Da mische ich mich nicht ein, ich kann nicht jeden retten. Und nicht jeder will gerettet werden.

Ich habe alle Beweise gesichert. Ich habe alle wichtigen Personen informiert. Sie sind wachsam, sie werden mir sofort Bescheid geben und weiteres Beweismaterial zukommen lassen, falls es dazu kommen sollte. Ich habe die Kontrolle. Und ich habe ihr Vergeben. Weil es mir guttut. Weil ich dann damit abschließen und daran wachsen kann. Ich bin nicht schwach, ich bin nicht allein.

Rufmord: Lessons learned

  1. Rufmord und Verleumdung ist strafbar. Darauf stehen Geldstrafen und bis zu 5 Jahre Haft.
  2. Täter wissen oft nicht was sie tun. Unwissenheit ist gefährlich
  3. Dummheit/Dreistigkeit anderer Leute kann man nicht vorbeugen. Weder online, noch offline.
  4. Opfer von Mobbing oder Rufmord werden ist scheiße! Man empfindet Scham und Schuld. Aller Unschuld zum Trotz.
  5. Nicht verstecken!!, sondern aktiv werden. Die Kontrolle zurückerlangen. Anzeige erstatten.
  6. Verzeihen. Aber nicht vergessen.
Rufmord
Rufmord – Das Internet ist keine Einbahnstraße

Das Internet ist keine Einbahnstraße

Es kann ein guter Ort sein. Ein bestärkender Ort. Und je mehr Menschen sich offen und respektvoll zeigen und miteinander verbinden, desto schöner wird diese virtuelle doch reale Welt. Das Internet ist das, was wir daraus machen. Ich ziehe mich nicht zurück. Ich bleibe, ich teile und ich mache mich weiter stark. Für euch und für mich. Denn es kommt so viel Schönes zurück! Dafür lohnt sich die Mühe und der Zeitaufwand. Schämt euch nicht, wenn ihr Opfer werdet. Seid laut, brüllt zurück. Macht euch stark und holt euch Hilfe. Irgendwann seid ihr dann die Helfenden. Denn das geht ganz leicht, hier im Internet!

Zum Weiterlesen: Patricia aka das nuf hat sich auch sehr ausführlich und mit vielen wichtigen Denkanstößen und Handlungsempfehlungen mit dem Thema Cybermobbing beschäftigt.

Das Internet ist ein guter Ort!

Garten
Das Internet ist ein guter Ort!

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Schatz, warum hast du Klopapier gekauft!? Unser Wochenende in Bildern 16./17. November https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/2019/11/17/schatz-warum-hast-du-klopaier-gekauft-unser-wochenende-in-bildern-16-17-november/ https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/2019/11/17/schatz-warum-hast-du-klopaier-gekauft-unser-wochenende-in-bildern-16-17-november/#comments Sun, 17 Nov 2019 17:12:06 +0000 https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/?p=3378 SAMSTAG Dem einen oder anderen ist es vielleicht aufgefallen: das letzte Wochenende habe ich “ausfallen” lassen. Sogar meine Familie habe ich gefühlt nur ein paar Minuten gesehen. Im Gegenzug gab es ganz viel Austausch mit liebsten Kolleginnen. Heute aber bin ich dann doch froh, die Kinder nicht bloß auf dem Rücksitz und schlafend auf der

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SAMSTAG

Dem einen oder anderen ist es vielleicht aufgefallen: das letzte Wochenende habe ich “ausfallen” lassen. Sogar meine Familie habe ich gefühlt nur ein paar Minuten gesehen. Im Gegenzug gab es ganz viel Austausch mit liebsten Kolleginnen. Heute aber bin ich dann doch froh, die Kinder nicht bloß auf dem Rücksitz und schlafend auf der Couch zu sehen. Und auszuschlafen, hihihi!

Nach dem Frühstück mache ich Sport, Ella und Pascal putzen die Küche – inclusive Hüftschwung. Ich hoffe, sie bewahrt sich diese Begeisterung fürs Saubermachen…

Vor dem Einkaufen wird noch ein wenig musiziert. In mir kämpfen zwei Impulse um die Vorherrschaft und meine Hände sind unschlüssig, ob sie klatschen oder mir die Ohren zuhalten sollen.

A propos Ohren zuhalten: Beim Einkaufen übertrifft Ella sich mal wieder selbst in Sachen gefühlsstärke. Ich halte mich wacker und erkläre immer wieder, das wir wiklich kein Toilettenpapier brauchen und der Schrank schon jetzt überquillt. Doch es hilft alles nichts, DIESES Toilettenpapier muss ganz dringend gekauft werden. Der arme Bär braucht doch schließlich ein zuhause! Wir sind nun also bestens ausgestattet.

Nunja, Thematisch passt das sogar. Seit gestern schläft Leo auf eigenen Wunsch auch Nachts ohne Windel. Ein kleiner Meilenstein.

Am Nachmittag gibt es Kakao mit Sahne, und für mich ganz viel Arbeit. Pascal weist vorsichtig darauf hin, dass auch Selbstständige ein Wochenende brauchen. Recht hat er. Aber auch leicht reden.

Vor dem Schlafen schieben wir den Tisch beiseite und die ganze Familie tanzt. Dann gibt es Spaghetti Bolognese und einen ruhigen Feierabend. Der tut auch gut, nach dem vollen Tag!

SONNTAG

Der Sonntagmorgen beginnt da, wo der Samstag aufgehört hat – mit Arbeit. Am frühen Mittag geht dann aber zu meinen Eltern. Oder zur kleinen Oma und zum kleinen Opa, wie die Kinder sagen.

Zu essen gibt es reichlich. Wir bleiben wegen des Wetter größtenteils drinnen. Einige meiner alten Spielzeuge werden weitervererbt. Ganz kurz gehen wir in den Garten, allerdings ist es scheißekalt und ich sehne mich stark nach dem Sommer. Dabei hat der Winter rein kalendarisch noch gar nicht begonnen….

Am Abend wird gebadet (naja zumindest Ella). Ich schreibe für euch diesen Beitrag, während Pascal mich anraunzt: “Schatz, warum hast du Klopapier gekauft?” Ist ja nicht so, als hätte ich ihm gestern lang und breit erklärt, weshalb…

Nun heißt es noch aufräumen und das Wochenende möglichst stressfrei ausklingen lassen. Wenn ich mir die Stimmungslage der Kinder so ansehe, wird das ein heikles Unterfangen.

Zum WiB von große Köpfe geht es hier entlang.

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Schlangen, Zwerge und Krümel: Unser Wochenende in Bildern 2./3.11 https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/2019/11/03/schlangen-zwerge-und-kruemel-unser-wochenende-in-bildern-2-3-11/ https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/2019/11/03/schlangen-zwerge-und-kruemel-unser-wochenende-in-bildern-2-3-11/#respond Sun, 03 Nov 2019 15:35:48 +0000 https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/?p=3352 SAMSTAG Pünktlich zum November ist das Wetter so richtig scheiße. Es regnet ohne Ende und und wirklich hell wird es auch nicht. Nach einem gemütlichen Frühstück… wird dennoch der Einkauf erledigt. Wie immer zu Fuß. Die kann man aber kaum voreinandersetzen, denn es ist gerammelt voll. Wir stehen sage und schreibe 20 Minuten an der

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SAMSTAG

Pünktlich zum November ist das Wetter so richtig scheiße. Es regnet ohne Ende und und wirklich hell wird es auch nicht. Nach einem gemütlichen Frühstück…

wird dennoch der Einkauf erledigt. Wie immer zu Fuß. Die kann man aber kaum voreinandersetzen, denn es ist gerammelt voll. Wir stehen sage und schreibe 20 Minuten an der Kasse und ich frage mich hektisch, ob ich irgendwelche Feiertage nächste Woche verpeilt habe. Vor allem, als ich mehrere Kunden sehe, die gleich zwei überquellende Einkaufswagen vor sich herschieben.

Die Männer bekommen von all dem Wahnsinn nichts mit, sondern schlagen sich auf einem Kindergeburtstag die Bäuche mit Pizzatürmen und Sachertorte voll – alles bestellt – und sehen zu, wie ein Geschenk nach dem nächsten geöffnet wird. Da merkt man wieder, dass unsere Kids in die Uniklinikskita gehen. Meine Welt ist das nicht, wenn ihr versteht was ich meine …

Während Pascal sich tapfer durch Gespräche über Kinderwunsch und Kliniksgeschichten schlägt, probieren Ella und ich endlich die Selbtmachquetschies aus. Die hatte ich schon vor einer ganzen Weile bestellt und dann nie Lust gehabt sie zu benutzen. Heute aber standen wir nicht nur 20 Min in der Schlange, sondern haben auch sehr lautstark darüber diskutiert, warum ein Anna-und-Elsa-Quetschie nicht in die Tüte kommt. Selbst der sehr herzliche Kassierer wurde nur noch böse von ihr angefunkelt. Die wiederverwendbaren Versionen waren auf dem Heimweg auch keine akzeptable Alternative, zuhause sieht es aber dann doch spannend genug aus. Leicht zu befüllen und auch leicht zu reinigen – bei uns ganz fix mit Apfelmus. Wer auch eine umweltfreundlichere Variante sucht, diese hier habe ich geholt (Werbung weil Amazonverlinkung, ist aber wie immer selbstbezahlt und unbeauftragt)

Die Quetschiefreude währt leider nur kurz. Ella ist und bleibt heute sehr, sehr willensstark – und weiß dabei selbst nicht was genau sie überhaupt will. Als die Männer heimkommen, bin ich schon fix und alle. Alles ist blöd, selbst als Leo ihr ganz viele Mitbringsel vom Geburtstag überreicht und seine Lollis teilt. Wir alle halten uns wacker, aber am Ende überträgt sich die Schreierei und das Meckern auf uns andere. Puuuh! Ich bin froh, als der Tag endet. Wie immer mit den Worten: Wir haben euch immer lieb, auch wenn wir uns streiten.

SONNTAG

Ich starte optimistisch in den Tag: heute wirds besser! Als ich die Küche ansteuere, um meine tägliche Dosis Schilddrüsenhormone zu nehmen, ruft mir Pascal noch schnell beschwichtigend zu: Ähh, jaaaa die Krümel haben wir noch nicht weggeräumt. Das ist bei uns eine Neverending Story. Die Mann krümelt alles voll, sagt er würde es noch wegmachen und einige Stunden später sind alle Krümel zwar nicht mehr auf dem Tisch, dafür aber schön in der Wohnung verteilt. Drei Mal dürft ihr raten, wen es dann am meisten stört und wer saubermacht…

Auch heute warte ich geduldig, mache Sport und Dusche. Die Krümel sind noch immer an Ort und Stelle. Vor dem eigentlichen Familenfrühstück wische ich mit lautem Seufzen Tisch und Brettchen. Das Ich hätte das noch weggemacht hilft mir auch nicht mehr.

Nunja. Immerhin – die restliche Schokocreme von Leos Geburtstagskuchen versüßt die Stimmung. Nach dem Essen gehen die Männer ins Schlafzimmer, Ella und ich lesen Bücher.

Nach einer Weile kommt Leo angeschlichen – Papa schnarcht zu laut. Wir schauen und Bilder von Ellas und Leos Geburt an.

Draußen ist es immernoch kalt und nass. Der angedachte Spaziergang fällt ins Wasser – Fenster auf und Kopf rausstrecken muss da reichen. Die Kinder dürfen eine Weile fernsehen, damit Pascal und ich etwas arbeiten können. Lange gut geht das aber nicht, die beiden schlagen sich gefühlt die Köpfe ein. Überhaupt – der Wutzwerg scheint letzte Nacht von Ellas Bauch zu Leo gehüpft zu sein. Nun ist es halb 5 und ehrlich gesagt sehne ich mir jetzt schon den Abend herbei. Ella wohl auch, die versucht nämlich still und heimlich beim Stillen einzuschlafen.

Doch bei all dem “Stress” – nächste Woche um diese Zeit werden ich sehr froh sein, wieder zuhause bei meinen Süßen zu sein. Dann habe ich nämlich 3 sehr lange Seminare hinter mich gebracht. Den 2. von 4 Blöcken. Mit Familie ist es doch so: manchmal denke ich, ich kann nicht mit ihnen. Aber niemals, niemals könnte ich ohne sie!

Und, wie war euer Wochenende?

Wie immer der Link zum Wib in Berlin

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Wochenende in Bildern Bye Bye Oktober https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/2019/10/27/wochenende-in-bildern-bye-bye-oktober/ https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/2019/10/27/wochenende-in-bildern-bye-bye-oktober/#respond Sun, 27 Oct 2019 18:48:04 +0000 https://www.unterm-dreck-ists-sauber.de/?p=3331 FREITAG Gefühlt startet das Wochenende schon heute, denn wir lassen die Kinder heute zuhause und Pascal hat Spätdienst. Am Vormittag kümmert er sich um die Kinder, während ich einiges erledige, dann zieht er los zur Klinik. Ich schaffe sogar einige Beratungen, weil die Kinder sich eine ganze Weile selbst beschätfigen ohne zu streiten. Für kurze

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FREITAG

Gefühlt startet das Wochenende schon heute, denn wir lassen die Kinder heute zuhause und Pascal hat Spätdienst. Am Vormittag kümmert er sich um die Kinder, während ich einiges erledige, dann zieht er los zur Klinik. Ich schaffe sogar einige Beratungen, weil die Kinder sich eine ganze Weile selbst beschätfigen ohne zu streiten. Für kurze Zeit habe ich sogar einen kleinen Praktikanten:

Am Nachmittag geht es dann nochmal nach draußen, das schöne Wetter genießen und die Kinder müde toben. Ella weiht ihren neuen rosa Flauschepulli gleich mal mit einem Sandbad ein. Irgenwie schaffen meine Kinder es immer, die dreckisgsten auf dem ganzen Spielplatz zu sein…

Zum Sand gesellen sich am Abend noch Fettflecken. Es gibt Apfelpfannkuchen und danach ein bisschen Löwenzahn – also im Fernsehn, nicht auf dem Teller. Ach ja, der gute alte Peter Lustig…

Leider eskalieren beide Kinder vor dem Zubettgehen. Erst Leo, dann Ella. Meine Nerven liegen blank und ich bin froh, als Pascal endlich zur Tür hereinkommt. Der Tag endet sehr spät, aber zum Glück schaffen wir es noch uns alle zu vertragen.

SAMSTAG

Es hat sich mal wieder ziemlich viel Kram auf dem Tisch angesammelt. Naja eigentlich überall in der Wohnug. Es gibt ein optulentes Frühstück: Marmeladentoast und später noch ein paar Apfelscheiben.

Ella nutzt die Zeit, um heimlich mit Leos Lückkasten zu spielen. Danach teilen wir uns auf für den Einkauf.

Ella muss unbedingt ihre Puppe mitnehmen. Überhaupt sind Geburt, Babys und Stillen bei den Kindern zur Zeit ein ganz präsentes Thema. Aber nein, noch ist hier niemand unterwegs.

Zuhause angekommen räume ich ein bisschen auf und gehe unter die Dusche. Danach bearbeite ich noch zwei Anfragen von gestern Abend, während Pascal einen Ebookreader einer ehemaligen Kollegin repariert und die Kinder ein Hörspiel hören. Irgendwie hängen dann alle ein bisschen durch. Die Kids sind müde, können und wollen nicht schlafen.

Da klingelt es an der Tür und Frau R., eine liebe Nachbarin, bittet um Starthilfe für ihr Auto. Das hat regelmäßig keine Lust anzuspringen. Die Kinder sind hellauf begeistert. Ich nutze die Ruhe und tippe nun für euch diese Zeilen. Danach werde mich wohl an die wartenden Wäscheberge und das wachsende Chaos begeben. Saugen wäre wohl auch nötig. Urks.

Am Sonntag geht es zu Oma und Opa – mit ohne Bilder 😉

Dafür könnt ihr euch noch ansehen, wie das Wib bei Große Köpfe aussieht. Ich verabschiede mich dann bis zum nächsten Wochenende – wir sehen uns dann im November wieder 🙂

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