Das sind wir

Ich heiße Alexandra, bin knapp unter 30 und studiere in Köln Medizin. Ich bin auch schon recht weit und könnte eigentlich längst die Klinikflure als Assistenzärztin unsicher machen. In ebendiesen bin ich aber über den Mann und Mitten ins Leben gestolpert. Das war vor fünf Jahren. Jetzt sind wir zu viert. Pascal heißt der Mann und arbeitet auch in der Klinik. Mehr über ihn findet ihr hier. Er ist jedenfalls ein ganz Toller! Das wusste ich sehr schnell und er fand mich wohl auch nicht so schlecht. Verliebt, verlobt, verheiratet und dann Kinder – ist ja langweilig, dachten wir. Daher haben wir direkt mit den Kindern angefangen. Die beste Entscheidung meines Lebens! Ella ist jetzt zweieinhalb, Leo vier Jahre alt.

Als Mama bin ich wohl ganz ok – zumindest sagen mir das die Kids ab und zu. Vielleicht sind sie aber auch nur höflich. Während der ersten Schwangerschaft habe ich mir keine großen Gedanken über Erziehung gemacht. Eigentlich wird man da ohnehin ins kalte Wasser geworfen und ist anfangs nur damit beschäftigt, nicht unterzugehen. Leo war zum Glück ein “Anfängerbaby” und hat mich mit wenigen Wochen schon in die Hörsääle begleitet.

Herzensthema 1 #attachmentparenting und #respekiertekindheit

Wie anstrengend das Mamasein jedoch sein kann, hat mich Ella gelehrt. Sie war ein Schreibaby, wie es im Buche steht und hat auch heute noch “sehr starke Bedürfnisse”. So kam es, dass ich mich vermehrt mit den Themen #bedürfnisorientiert, #bindungsorientiert #highneedbaby und #langzeitstillen auseinandergestetzt habe. Der Weg zu einem halbwegs harmonischen Miteinander war holprig, mittlerweile haben wir aber den Dreh raus. Trotzdem ist und bleibt das #lebenmitkindern eine Herausforderung. Aus diesem Grund bin ich seit Oktober auch Teil eines vierköpigen Teams. Gemeinsam produzieren wir die Dokumentation #dierespektiertekindheit.

Herzensthema 2 #nofilter

In diesem Blog zeige ich euch unseren täglichen Wahnsinn. Hier gibt es keine pastellfarbenen Bilder von braven Kindern und glänzenden Fußböden. Bei uns ist es laut und chaotisch, es gibt Streit und manchmal klappt es überhaupt nicht mit der #vereinbarkeit. Ich möchte dazu beitragen, den Druck zu mildern, den besonders viele Eltern verspüren. Den Druck auch so gut organisiert, dauerlächelnd, wohlbekleidet, allwissend und geduldig zu sein, wie es die vielen Anderen aus der Instagram Timeline oder auf Facebook zu sein scheinen. Denn genau das ist es: schöner Schein. Bei mir gibt es die Realität, ungeschönt und ehrlich.

Herzensthema 3 #ihaveembraced – der Weg zu mir selbst

Ich bin mit fast 30 eigentlich noch zu jung für eine midlifecrisis. Weil ich das Gegendenstromschwimmen aber so gerne mache, habe ich auch damit ein wenig früher angefangen. In einem Punkt bin ich schon angekommen: Bei der Liebe zu mir selbst und meinen Körper. Er war schwierig und lang, doch er hat sich gelohnt! Das Leben ist wertvoll und es kann kurz sein. Das ist mir in den letzten Jahren sehr bewusst geworden. Dieses Bewusstsein hat mich zu einem Umdenken veranlasst.  Ich stecke daher mitten in einem Prozess: Was will ich von meinem Leben? Was tut mir und der Famlilie gut? Für wen gehe ich den Weg, den ich vor Jahren eingeschlagen habe und wo soll es in nächster Zukunft hingehen? Ich stehe gerade an einer Weggabelung und sehe so viele neue Pfade, die sich auftun. Ich stehe nicht mehr stumm in der Ecke und beobachte, sondern trete vor und erheben die Stimme. Ich will nicht nur träumen, ich will jetzt machen! Wer meine Geschichten lesen und mich auf meinem Weg durchs Leben begeleiten möchte: Zieht euch die Wanderschuhe an und Willkommen bei #untermdreckistssauber

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