Donnerwetter! Unser Wochenende in Bildern 18./19. Mai

SAMSTAG

Ach ja, der Tag beginnt für mich mit ein bisschen Wehmut und einem neidischen Blick nach Berlin zur Blogfamilia. Des Mannes Urlaubssperre sei Dank hat es dieses Jahr leider nicht geklappt. Schade, schade Schokolade! Wenigstens habe ich passend zum Thema endlich meine Meinung zu Familenblogs und Kinderbildern im Netz zu “Papier gebracht”.

Da die nächsten zwei Tage also frei und unverplant sind, sehe ich uns im harmonischen Miteinander das Wochenende genießen. Bis ich aufstehe und in die Küche gehe. Bumm! Es folgt ein fast zweistündiger Schlagabtausch, der sich gewaschen hat. Das passiert bei uns alle paar Monate, je nachdem wir gut wir es im Alltag schaffen, Probleme anzusprechen und in Kontakt zu bleiben. In letzter Zeit ist uns das scheinbar nicht so gut gelungen und so stehen wir plötzlich vor einem schwelenden und stinkenden Mount Donnerwetter. Ein kleiner Pieks und uns fliegt alles um die Ohren. Währenddessen fühlt es sich richtig scheiße an (und ich hätte ihm zeitweise am liebsten eine Hantel gegen den Kopf gedonnert). Zum Glück ackern wir aber beide wie blöde, um den ganzen Schutt zu beseitigen. Gegen Mittag sind wir enorm erleichtert, dass nun alles raus und unsere Beziehung ein weiteres Stückchen gewachsen ist. Puh!

Die Kids fanden den Streit übrigens auch sehr beachtlich. Ich finde es tatsächlich richtig und wichtig, VOR den Kindern zu streiten. 1. Bekämen sie es ohnehin mit 2. Können sie auf diese Weise wunderbar lernen, dass man auch mit viel Wut im Bauch seinem Ärger respektvoll Luft machen kann. Dass man sich auch dann liebt, wenn man mal laut wird und wie man es schafft, die Kurve zur Versöhnung nicht zu verpassen.

12:30 Uhr. Das innere Chaos ist beseitigt, da kann man ja ruhig die Wohnung auf den Kopf stellen. Und endlich den Wochenendeinkauf erledigen.

Am Nachmittag hängen wir alle ein bisschen in den Seilen. Leo schläft…

…Pascal und Ella spielen Eisenbahn.

Mich überkommen plötzlich heftige Kopfschmerzen und ich verbringe den frühen Abend sehr leidend auf der Couch. Zwei Ibu 400er und ein paar Stunden später geht es mir wieder besser. Es gibt ein schnelles Abendessen, wir bringen die Kinder in Bett und haben zwei volle Stunden nur für uns (und Netflix hihi).

SONNTAG

Nach dem seltsamen Tag gestern bleiben Ella und ich heute so lange im Bett wir nur möglich. Die Männer zählen eher zu den Frühaufstehern und beschäftigen sich mit Männerdingen. Kurz vor 12 gibt es dann endlich Frühstück incl. Saftunglück und Tischauseinanderbauerei.

Noch im Sportdress, sammle ich die Schmutzwäsche ein (irgendwie komme ich nach dem Sport NIE dazu, direkt zu duschen. Ich finde immer irgendwas, das ich noch gaaanz schnell erledigen will :D). Ella besteht allerdings darauf, alles selbst in die Maschine zu packen. Ich zähle ja sehr darauf, dass sie das in 10 Jahren auch noch macht. Hoffnung stirbt zuletzt und so….

Leo widmet sich eine halbe Stunden lang hingebungsvoll seinen Comics. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man glatt meinen, dass er schon lesen kann.

Ella und Pascal tauschen ein paar Geheimnisse aus, dann geht es für Mann und Kinder nach draußen. Ich nutze die Ruhe, um euch unser Wochenende zu verbloggen. Zweihändig tippen können ist schon cool.

Bevor die hungrige Meute einfällt, bereite ich das Abendessen vor und mache uns frische Quarkpuffer.

Vor dem Nachmittagssüß wird aber erst noch schnell der Milchtank aufgefüllt und ich bekomme einen selbstgepflückten Strauß Blümchen.

Während wir uns am Tisch versammeln, wird es draußen stockduster und fängt an wie aus Kübeln zu schütten. Donnerwetter!

Erwartungsgemäß bleibt von den Puffern nichts übrig. Ich widme mich am Tisch sitzen dem Wäscheberg und werfe danach die Waschmaschine an.

Nun bin ich gespannt, wieviel Kartoffeln und Würstchen die Kinder gleich noch schaffen werden. Leo hat 10 Minuten nach seinem 7. und letzen Puffer schon gefragt, wann es denn endlich Abendessen gäbe! Hallelujah!

Kommt gut in die neue Woche und geht brav zur Europawahl 🙂

Wie die Blogfamilia war könnt ihr bei Große Köpfe nachlesen 🙂

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Comments

TAC

Ja, mit der Blogfamilia liebäugel ich auch, aber erst, wenn unsere Jüngste länger ohne Mama kann (wir stillen ja auch noch zum Einschlafen und nachts, also meistens, sie kann das inzwischen auch ohne Mama).
So ein richtiges Donnerwetter ist manchmal ja durchaus nötig. Prima, wenn hinterher alles wächst oder gewachsen ist 😉
LG von TAC

    Alexandra

    hihi, vielleicht sehen wir uns ja dann nächstes Jahr in Berlin :). Und ja, manchmal ist das nötig und hinterher fühlen wir uns alle tausend Mal besser 🙂

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