Huhn mit Reis, so ein Schei…

Ein Drama in vier Akten

Akt 1

Ich bereite liebevoll das Abendessen: Hühnchen mit Reis, Blumenkohl und Zwiebelrahmsauce. Die Kinder “lieben das garnicht, Mama!” und essen lieber die Brötchen, die für das morgige Frühstück gedacht waren. Ich stelle trotzdem zwei kleine Teller in Kindersichtweite. Zum Probieren für den Papa. Plötzlich sind beide ganz aufgeregt und wollen mitessen. Heute ausnahmweise mal im Wohnzimmer.

Akt 2

Beide Kinder essen nach ausgiebigem Kaltpusten elterlicherseits genau fünf Sekunden ganz manierlich. Immerhin – ich habe ein Beweisfoto schießen können. Falls ich mich später überzeugen muss, dass ich mir das nicht nur eingebildet habe.


Akt 3


Ella ist – überraschung harhar –  nach einem Löffel satt. Angeblich. Papas Essen ist bestimmt viel appetitlicher. Schnell mal überprüfen, ob die Eltern das gute Zeugs wieder für sich behalten haben. Hm, ja schmeckt viel besser beim Papa. Zumindest Leo isst nach anfänglicher Skepsis mit Genuss. “Mama, ich liebe dein Essen doch. Gut, dass ich proporiert habe”. Mein Mamaherz hüpft. Ella auch, nämlich von Papas Schoß.

Akt 4

Ella will jetzt Stillen. Eigentlich will ich das lieber in einer halben Stunde, denn erfahrungsgemäß schläft sie um diese Uhrzeit dabei ein. “Nein, bin iss GANISSST MÜDE, MAMII!” erklärt’s und bedient sich selbst. Nach der rechten Seite solle es auch die linke sein. Jetzt verströste ich sie aber doch auf später. Gebracht hat das nichts, denn wenige Sekunden später…seht selbst:

Alles wie immer bei uns. Drückt mir die Daumen, dass Madame nach dem Powernapping nicht wieder die halbe Nacht wach bleibt. Man wird ja wohl noch träumen dürfen!

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